
Ein bedeutender Meilenstein für das gemeinschaftliche Miteinander in Mölln ist erreicht: Am Montag, den 28. September 2026 wurde der neu gestaltete inklusive Spielplatz an der Alten Feldbäckerei offiziell eingeweiht. Im Rahmen der Eröffnung enthüllten der Bürgermeister der Stadt Mölln Ingo Schäper mit den Zielgruppenvertreter*innen des Projektes Mölln Inklusiv (Frau Sonja Schacht, Herrn Ulli Rühmling und Herrn Thorsten Blasey) und Mitgliedern des Kinder- und Jugendbeirats auch den neuen Namen des Spielplatzes: „Elefant I“ – geschrieben mit einem großen I, das als Symbol für Inklusion steht.
Zur Begrüßung der zahlreichen Gäste blickte Herr Schäper auf die Anfänge des Projekts zurück und sprach allen Beteiligten seinen ausdrücklichen Dank aus. Ein besonderes Lob ging an die Kinder aus dem Don Bosco-Haus sowie aus der Kita Schneiderschere, die gemeinsam mit einem Wahlpflichtkurs für angehende Erzieherinnen des Berufsbildungszentrums (BBZ) Mölln den Spielplatz zu Beginn der Planung im gemeinsamen Spiel erkundeten. Gemeinsam erarbeiteten das Projekt Mölln Inklusiv und die Auszubildenden des BBZ Ideen dazu, was ein inklusiver Spielplatz benötigt, und überreichten ihre gesammelten Vorschläge an die Stadt.
Wie der Spielplatz zu seinem besonderen Namen kam, erläuterte der Kinder- und Jugendbeirat. Der Beirat hatte im Vorfeld einen Aufruf zur Namensfindung gestartet und anschließend unter den eingegangenen Ideen abgestimmt. Die Wahl fiel schließlich auf „Elefant I“, um die Freude am Spiel mit einem klaren Zeichen für gesellschaftliche Teilhabe zu verbinden.
Ebenso würdigte Herr Schäper die enge Kooperation mit den beiden zentralen Sozialpartnern des Projekts „Mölln inklusiv“: dem Don Bosco-Haus für das behinderte Kind e.V. und dem Lebenshilfewerk Kreis Herzogtum Lauenburg gGmbH. Auch die Zielgruppenvertreter*innen von „Mölln inklusiv“ hießen die Anwesenden herzlich willkommen und zeigten sich begeistert über den erfolgreichen Abschluss dieser ersten baulichen Maßnahme im Rahmen der Initiative.
Für den passenden feierlichen Rahmen sorgte Juliette Reuter-Stenzhorn aus dem Don Bosco-Haus, die die Veranstaltung musikalisch begleitete. Unter den geladenen Gästen befanden sich neben den Kindern und Teams der Kita Schneiderschere und des Don Bosco-Hauses auch die Vorstandsvorsitzende Petra Harms (Don Bosco-Haus für das behinderte Kind e.V.), sowie Vertreterinnen und Vertreter der Staatskanzlei Schleswig-Holstein und von Aktion Mensch.
Direkt im Anschluss an den offiziellen Teil ging die Feier nahtlos in ein buntes Miteinander über: Die Kinder eroberten die neuen, barrierefreien Spielgeräte im Sturm und probierten sie aufgeregt gemeinsam aus. Ein rundum gelungener Auftakt für einen Ort, an dem Barrieren abgebaut werden und das gemeinsame Spiel im Mittelpunkt steht.
